Eine Fassade schützt Ihr Haus vor Regen, Frost und Sonne. Wenn der Anstrich nachlässt, kann Feuchtigkeit in den Putz ziehen. Rechtzeitig streichen ist deshalb günstiger als später den Putz zu sanieren.
Typische Anzeichen
Gehen Sie einmal ums Haus und achten Sie besonders auf die Wetterseite. Dort zeigt sich der Zustand meist zuerst.
- Die Farbe blättert ab oder färbt beim Darüberwischen ab
- Feine Risse im Putz, vor allem an Fensterecken
- Grüne oder dunkle Flecken durch Algen und Pilze
- Die Farbe ist stark ausgeblichen
- Hohle Stellen, die beim Klopfen dumpf klingen
Die beste Jahreszeit
Fassadenfarbe braucht trockenes Wetter und Temperaturen über etwa 5 °C, auch in der Nacht. In der Region Nürnberg ist das meist von April bis Oktober der Fall. Im Hochsommer streichen wir nicht in der prallen Mittagssonne, weil die Farbe sonst zu schnell trocknet.
Gute Termine im Sommer sind schnell vergeben. Wer früh anfragt, hat die größte Auswahl.
So läuft ein Fassadenanstrich ab
Ein guter Anstrich hängt vor allem von der Vorbereitung ab.
- Besichtigung und Prüfung des Putzes
- Gerüst aufstellen und Fenster, Türen und Pflanzen abdecken
- Fassade reinigen und Algen behandeln
- Risse und Schäden ausbessern
- Grundieren und zweimal streichen
- Gemeinsame Abnahme, danach wird das Gerüst abgebaut
Denkmalschutz beachten
Steht Ihr Haus unter Denkmalschutz, braucht die Farbwahl meist eine Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde. Das betrifft in Nürnberg und Fürth viele ältere Häuser. Klären Sie das, bevor Sie eine Farbe festlegen.